Zum Beschluss der Konferenz der Justizminister eine Frauenquote in Führungspositionen festzuschreiben erklärt der Vorsitzende der FDP in Sachsen-Anhalt Veit Wolpert:

Veit Wolpert„Dieser Beschluss ist ein peinliches Eigentor für Sachsen-Anhalts Justizministerin Prof. Angela Kolb. Als Ministerin hatte Frau Prof. Kolb fünf Jahre die Möglichkeit, der Förderung von Frauen in Führungspositionen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Doch anstatt Frauen gezielt zu unterstützen, waren stets Lippenbekenntnisse oder Forderungen an die Wirtschaft zu hören.

Das Justizministerium hätte eine Vorbildfunktion ausüben können. Bevor die Politik vollmundige Forderungen an die Wirtschaft formuliert, sollten die eigenen Hausaufgaben gemacht werden. Bis heute findet sich im Justizministerium keine Abteilungsleiterin bzw. Staatssekretärin. Auch bei allgemeinen Beförderungen waren Frauen noch im Jahr 2010 im Haus von Frau Prof. Kolb deutlich unterrepräsentiert.“

Hinweis: Die Antwort auf eine eine Kleine Anfrage zur Beförderung von Frauen im Justizressort finden Sie hier.