Beschluss des Landesparteitages
- Der Hauptschulbildungsgang muss so umgestaltet werden, dass eine praxisorientiertere Wissensvermittlung stattfindet. Die Stundentafel ist so zu verändern, dass manuelle Tätigkeiten wie Werken, Technik, Hauswirtschaft, Tätigkeiten in der Holz- und Metallbearbeitung sowie im Bau weitaus mehr in den schulischen Betrieb integriert werden. Praktika sollen erhalten bleiben.
- Im Realschulbildungsgang sollten die Schulen Freiräume erhalten, durch viel mehr Anschaulichkeit und Praxisbezug die Voraussetzungen für qualifizierte Ausbildungsberufe sowie eventuelle Übergänge zu weiterführenden Bildungseinrichtungen zu schaffen.
- Zur Verlässlichkeit von Schule gehört, dass Fehltage und Fehlstunden sowie Zensuren für das Lern- und Sozialverhalten auf allen Zeugnissen so schnell wie möglich erscheinen. Nur so ist es möglich, sich ein Bild vom Leistungsvermögen und von der Leistungsbereitschaft eines Kindes oder Jugendlichen zu machen.