Wolpert mahnt den BUND das Verbandsklagerecht nicht zu missbrauchen

Wolpert mahnt den BUND das Verbandsklagerecht nicht zu missbrauchen

Die A14 ist wichtiges Infrastrukturprojekt. Gute Verkehrspolitik bildet eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Günstige Verkehrsanbindungen stärken den Wirtschaftsstandort und begünstigen Ansiedlungen von Unternehmen. Die A14 wird zu einer wichtigen Transitroute für den Güterverkehr auf der Nord-Süd-Achse werden.

FDP Landesvorsitzender Veit Wolpert: „Ankündigungen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Projekt A14-Nordverlängerung mit allen Mitteln verhindern zu wollen, lassen nichts Gutes erahnen. Anders als der Naturschutzbund (NABU) hat sich der BUND einer Mitarbeit im Vorfeld der Planung verweigert. Im Falle der A14-Nordverlängerung wird jedoch das Verbandsklagerecht missbraucht, mit der Folge eines enormen volkswirtschaftlichen Schadens. Dieses Vorgehen ist auch dahin gehend ärgerlich, weil die ernsthaften Naturschützer hier in Misskredit gezogen werden.“

„Die FDP hält diese Vorhaben für zentral und fordert, sie entschieden voranzubringen und zügig abzuschließen. Leider lässt sich jedoch in Deutschland eine Tendenz zu immer längeren Zeiträumen bis zur endgültigen Realisierung großer Verkehrsinfrastrukturvorhaben feststellen. Eine Hauptursache hierfür liegt im ausgeuferten Planungs- und Genehmigungsrecht. Die FDP fordere bereits seit längerem eine Vereinfachung, weil von den bestehenden Regelungen nur Umwelt- und Rechtsexperten profitieren und die Chancen für die Menschen wieder hinten anstehen müssen“, sagte Wolpert abschließend.

Wolpert mahnt den BUND das Verbandsklagerecht nicht zu missbrauchen

Energiewende und nun?

Über die neuesten Forderungen der Grünen Fraktion in Sachsen-Anhalt nach einem Ausstieg aus der Braunkohle zeigte sich der Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt Veit Wolpert sichtlich irritiert.

„Die Regierungen in Bund und Land sind angehalten bezahlbare Voraussetzungen, wie Speichertechnologien und Brückentechnologien, für die Energiewende zu schaffen. Dies erreichen wir jedoch nur, wenn wir uns endlich ideologiefrei mit der Problematik beschäftigten. Es geht hier nicht darum, illusionäre Forderungen aufzumachen, um anschließend vor Ort Projekte zu blockieren, die für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende nötig wären.

Die FDP Sachsen-Anhalt fordert die Grünen daher auf, sich endlich sachlich an der Debatte zu beteiligen. Um die Grundlastfähigkeit der hiesigen Energieerzeugung sicherzustellen, strebt die FDP Sachsen-Anhalt einen ideologiefreien Energiemix an. Dies beinhaltet auch ausdrücklich den Ersatz alter Kohlekraftwerke durch neue effizientere Verfahren und die weitere Nutzung der heimischen Braunkohle.”