Der FDP-Kreisverband Magdeburg und der Ortsverband Nord laden zu einer Informationsveranstaltung zum Thema “drängendes Grundwasser.”
Wenn wie in diesem Jahr der Wasserstand der Elbe hoch ist, fragen sich so manche Hausbesitzer, ob der Keller des eigenen Hauses wohl trocken bleibt.
Drängendes Grundwasser, so musste im vergangenen Jahr so mancher schmerzlich feststellen, findet jede Lücke in der Wanne um den Keller. Inzwischen arbeiten Land und Kommunen seit einem Jahr an der Frage, was die Ursachen für das ansteigende Grundwasser sind und welche Massnahmen ergriffen werden müssen.
Zu einer Präsentation der Ergebnisse dieser Arbeit lädt der Kreisverband Magdeburg alle interessierten Bürger, natürlich auch der benachbarten Kreisverbände ein, am 23.02.2012 ab 18:00 Uhr in das Melange in Magdeburg Rothensee (bei der Kirche).
Ostelbische FDP macht sich für einen eigenen Landratskandidaten stark +++ Arno Bausemer bleibt Ortsvorsitzender
Die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes Elbe-Havel-Land gehen trotz der derzeitigen Krise der Liberalen mit Zuversicht in die Zukunft. „Auch wenn die Umfragewerte genauso im Keller sind wie die derzeitigen Temperaturen bleiben wir weiter am Ball und machen vor Ort bürgerfreundliche Politik“, erklärte der Ortsvorsitzende Arno Bausemer zum Auftakt des diesjährigen Parteitags der ostelbischen FDP am Mittwoch in Klietz.
So liege es laut Bausemer allein an der eigenen Partei, ob sie es schafft, wieder Vertrauen zurück zu gewinnen. „In Berlin wurden viele Fehler gemacht, aber jetzt gilt es das eigene Profil zu schärfen. Wir dürfen kein weiteres Geld mehr nach Griechenland und anderswo schicken, sondern müssen unsere Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze und Lehrstellen in Deutschland sichern“, erklärte der 29jährige.
In die gleiche Richtung argumentierte der Bundestagsabgeordnete Jens Ackermann aus dem Bördekreis, der sich von Anfang an aufgrund der strukturellen Probleme gegen eine dauerhafte Finanzierung von Schuldenländern wie Griechenland ausgesprochen hatte. „Wir können nicht in Deutschland die Probleme der Griechen lösen. Solche Umverteilungsmechanismen wie die von SPD und Grünen bejubelten Eurobonds würden auf Jahre unsere finanzielle Handlungsfähigkeit begrenzen, so was dürfen wir nicht mitmachen“, erklärte Ackermann in seinen Grußworten an die ostelbischen Liberalen.
Bei der anschließende Vorstandswahl bestätigten die anwesenden FDP-Mitglieder Arno Bausemer aus Hohengöhren im Amt des Ortsvorsitzenden. Als seine Stellvertreter fungieren Rolf Wendt (Klietz) und Christian Kieselbach (Neuermark-Lübars). Ergänzt wird der Ortsvorstand durch den Hohengöhrener Kreistagsabgeordneten Arnold Bausemer, der zum Beisitzer gewählt wurde.
Auch programmatisch wollen die ostelbischen Freidemokraten weiterhin Akzente setzen. So wurde beispielsweise ein Antrag zur finanziellen Unterstützung der Grundschulen Schönhausen und Osterburg einstimmig beschlossen. Außerdem wollen die Liberalen, dass die FDP einen eigenen Kandidaten zur Landratswahl 2013 ins Rennen schickt. „Wir müssen uns vor keiner anderen Partei verstecken. Wir sollten uns bis zum Sommer auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen, und dann greift die FDP im Landkreis Stendal zukünftig wieder an“, erklärte Arno Bausemer selbstbewusst zum Abschluss der Veranstaltung.
Jens Ackermann, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Sachsen Anhalt erklärt zur Städtebauförderung des Bundes in Sachsen Anhalt:
“In einem Schreiben des Bundesministeriums für Bauen und Verkehr wurde ich darüber informiert, dass die Gemeinden in den Landkreisen Börde und Jerichower Land allein in den Jahren 2009 und 2010 fast 8 Mio. Euro aus der Städtebauförderung des Bundes erhalten haben.
Mit der Städtebauförderung unterstützt der Bund Städte und Gemeinden bei der städtebaulichen Entwicklung, damit lebenswerte und attraktive Räume zum Leben und Arbeiten entstehen können. Insgesamt flossen aus dem Programm bis 2010 über 66,55 Mio. € Bundesmittel in die beiden Landkreise. Von diesem Betrag sind allein 26,96 Mio. € in Haldensleben und 17,01 Mio. € in Burg verwendet worden. 6,91 Mio. € flossen nach Wolmirstedt und 3,33 Mio. € nach Wanzleben.
Die Mittel der Städtebauförderung sind extrem wichtig für die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt, da sie das 7,1 fache an Investitionen anstoßen und davon insbesondere das regionale Handwerk und Baugewerbe profitieren. Jegliche Bau- und Infrastrukturprojekte sind maßgeblich an der Schaffung von Arbeitsplätzen beteiligt.
Die Landesregierung steht deshalb in der Pflicht, alle anstehenden Projekte, wie z.B. den Weiterbau der A 14, in Sachsen-Anhalt zügig umzusetzen und alle zur Verfügung stehenden Bundesmittel abzurufen.“
Die FDP Sachsen-Anhalt hält den Beschluss des Landtages zur ersatzlosen Streichung der Schullaufbahnempfehlung für grundlegend falsch.
Die FDP Sachsen-Anhalt fordert, die Empfehlung durch verbindliche Aufnahmeprüfungen an allen weiterführenden Schulen in Kombination mit Beratungsgesprächen abzulösen.
Die FDP Sachsen-Anhalt stellt fest, dass die Erwartungen, die an die Einführung der Schullaufbahnempfehlung geknüpft wurden, sich nicht erfüllt haben. Die Schullaufbahnempfehlung hat nicht dazu geführt, dass Eltern und Kindern eine belastbare Empfehlung erhalten haben. Die hohe Zahl von Wechseln von den Gymnasien hin zu den Sekundarschulen belegt dies.
Gleichzeitig legt die FDP Sachsen-Anhalt großen Wert auf eine Durchlässigkeit zwischen den Schulformen.
Arlarmierende Zahlen hat die Studie “engagiert, flexibel-ausgebrannt?”, welche am 28.09.2011 von Vetretern der Hochschule Magdeburg-Stendal vorgestellt wurde, offenbart. Demnach fühlt sich jeder fünfte Sozialarbeiter ausgebrannt. Als Grund werden fehlende ausreichende Beratungs- und Stützungssysteme genannt. Den richtigen Halt findet kaum eine Fachkraft in Ihrer Einrichtung.
Gleichzeitig zeichnet sich unter den sozialpädagogischen Fachkräften eine zunehmende Professionaliserung ab. Aber oft ist ein einziger Sozialpädagoge in einer Einrichtumg für alle Tätigkeitsfelder verantwortlich, bis hin zur Beantragung und Verwaltung von finanziellen Hilfen. Für die eigentliche Arbeit fehlt oft die wichtige Zeit.
Bemängelt wird weiterhin in der Studie und durch den Kinder- und Jugendring e.V., dass die Finanziers, Träger und Vorgesetzte Ihrer fördernden Rolle nicht gerecht werden. Unter diesen Umständen kann nicht mehr garantiert werden, dass engagierte Fachkräfte auf Dauer und im vollen Umfang zur Verfügung stehen werden.
“Doch eine Minderung der Qualität und der Mitarbeiter kann aus meiner Sicht nicht hingenommen werden”, so Norbert Hentschke, Sprecher für Jugend in der Parlamentarischen Arbeitsgruppe. “Der Kinder- und Jugendring e.V. will die Ergebnisse der Studie und die Situation im beruflichen Alltag der Fachkräfte näher an die Politik herantragen. Diesen Erkenntnissen stellen wir uns und wir werden das Gespräch mit dem Kinder- und Jugendring e.V. suchen”,verspricht Norbert Hentschke
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