Impressionen von der 3. Regionalkonferenz (Querfurt)

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.fdp-lsa.de/events.
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„Eine staatliche Einrichtung ist nur nötig, wenn Energieversorger und Kammern nicht in der Lage wären, die erforderliche Beratungsleistung für die Bürger anzubieten,” so Veit Wolpert, Mitglied des FDP-Landesvorstands und lange Jahre Fraktionsvorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt. „2002 wurde die damalige Energieagentur geschlossen, weil die einhellige Auffassung bestand, dass es einer gesonderten staatlich finanzierten Einrichtung nicht bedarf, da die Aufgaben von den Energieversorgern und Kammern hervorragend wahrgenommen werden und es gibt keinerlei Hinweis, dass sich dies geändert hat.”
Darin sei auch begründet, dass es auch mehr als ein Jahr nach der Gründung noch immer keine Klarheit über das genaue Profil der Agentur gebe. Dies ist eine Analogie zur Energieagentur in Rheinland-Pfalz, dort von Rot-Grün gegründet, die auch nach einer genauen Aufgabendefinition suche. Inzwischen fordert dort die CDU die Auflösung. „Die Auflösung der LENA steht in unserer Agenda ganz oben,” so Wolpert abschließend, „Sachsen-Anhalt hat keine Landesmittel zu verschenken, sondern muss sie effizient einsetzen.
Finanzminister Bullerjahn erzählt dies Tag für Tag, wenn es um Einsparungen geht. Umso irritierender ist, wenn hier jährlich mehr als eine Million ausgegeben wird, ohne dass dies notwendig ist.”
Kontakt:
Veit Wolpert
Kreisvorsitzender der FDP Kreisverband Anhalt-Bitterfeld
www.fdp-bitterfeld.de
Freude pur herrschte beim FDP-Ortsverband Mansfelder Land als eine Spenderin im September ihn mit sage und schreibe 5.000 €uro überraschte. Eingesetzt werden soll das Geld, so die Bedingung, die an der Spende hing, für Kinder die bezüglich ihrer schulischen Leistungen Förderung brauchen. Gleichzeitig soll Leistungsbereitschaft belohnt und damit ein echtes FDP-Anliegen bedient werden.
Nach der ersten Euphorie machten wir uns Gedanken um die Umsetzung der uns damit gestellten Aufgabe. Mittlerweile haben wir eine tolle Idee entworfen und erste Kontakte geknüpft. Wir streben an, eine Lerngruppe für bedürftige Kinder des Kinderschutzbundes Mansfeld-Südharz in Hettstedt zu etablieren. Die Grundidee dazu ist, dass Gymnasiasten aus Hettstedt 4-6 jüngeren Schülern regelmäßig und zielorientiert helfen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Dafür bekommen Sie als Dankeschön eine Bildungsreise nach London von uns finanziert. Unsere Hoffnung ist, dass sich das Bemühen um Andere wieder als Wert in unserer Gesellschaft fest etabliert.
Wie es konkret weiter geht, berichten wir gerne wieder!!
Kontakt:
Kathrin Tarricone, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Mansfelder Land
Weitere Infos unter
www.fdp-mansfelder-land.de

“Sachsen wird diese Lehrerzahlen nicht von den eigenen Hochschulen einstellen können, sondern wie schon Brandenburg über Werbekampagnen auch in Sachsen-Anhalt gewinnen wollen”, so Hüskens. Der Lehrermangel, der sich heute noch an einigen Schulen wie aktuell in Lützen zeigt, dürfte dann deutlich größere Kreise ziehen. Doch allen Protesten von Eltern und Schülern oder Gewerkschaftsvertretern zum Trotz schwinde die Hoffnung, dass die Landesregierung in dieser Sache zur Vernunft kommt.
Es dominiere, so Hüskens, der politische Kleinkrieg zwischen zwei SPD-Ministern (Finanzen und Bildung), zwischen den Ministern und der sie tragenden Fraktion (SPD) und zwischen den Regierungsparteien (CDU und SPD). Nach dem Rückzieher bei der Schulentwicklungsplanung und dem politischen Debakel zum ausverhandelten “Schulfrieden”-Konsenspapier, bei dem die SPD-Fraktion ihren eigenen Minister im Regen stehen ließ, werde immer deutlicher, dass Minister Dorgerloh der nötige politische Rückhalt fehlt, um durchzusetzen, was dringend nötig ist. „Selbst die vorhandenen Einstellkorridore wurden in den letzten Jahren nicht vollständig ausgeschöpft. Andere Länder stellen ein, werben auch für die Zukunft um Lehrerinnen und Lehrer, während CDU und SPD in Sachsen-Anhalt ihren Einsatz verschlafen“, so Hüskens abschließend.
Kontakt:
Dr. Lydia Hüskens, Stv. Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt
www.lydia-hueskens.de

Nächste Regionalkonferenz Datum: 04.11.2014
Ort: Querfurt, Schützenhaus
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Veranstaltungstipp: Strategieforum Ost der Bundespartei
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“Dazu hätte sich jedoch insbesondere der Finanzminister hinsichtlich der STARK III-Förderkulisse bewegen müssen. Durch den Verzicht auf die 2. “Eskalationsstufe” der Schulentwicklungsplanungsverordnung 2017 ist das Schulsterben nicht vorbei.” so Hüskens. Denn die Förderkriterien von STARK III werden nicht geändert und dieses Programm zeigt sich in der Praxis als Modernisierung- und Wirtschaftsförderprogramm, leider aber auch als Schulschließungsprogramm. “Mit letzterem werden die Ziele der EU-Förderung im ländlichen Raum in ihr Gegenteil verkehrt”, so Hüskens.
Dass die SPD grundsätzliche Einwände gegen Schulverbände formuliert, wo diese doch Bestandteil des eigenen Wahlprogramms von 2011 seien, “das verstehe, wer will”. Schulverbände gibt es in vielen SPD-regierten Bundesländern. “In Sachsen-Anhalt nicht einmal einem Schulversuch zuzustimmen, das zeigt, dass die SPD-Landtagsfraktion für eine sachliche Argumentation kaum noch erreichbar ist. Ideologie pur dominiert die Bildungspolitik. So verspielt man Chancen – auch Wahlchancen für 2016”, so Lydia Hüskens mit Hinweis auf das Abschneiden der Sozialdemokraten in Thüringen.
Kontakt:
Dr. Lydia Hüskens, Stv. Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt
www.lydia-hueskens.de