Impressionen von der 3. Regionalkonferenz (Querfurt)

Impressionen von der 3. Regionalkonferenz (Querfurt)

offIMG_8266-800Gestern fand die 3. Regionalkonferenz der FDP Sachsen-Anhalt im Schützenhaus Querfurt statt. Neben der Vorstellung der neuen Leitbild-Debatte durch Dr. Marcus Faber, stellten sich 4 der 5 Kandidaten zum Landesvorsitz (Allard von Arnim, Veit Wolpert, Dr. Lydia Hüskens und Frank Sitta) vor.

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.fdp-lsa.de/events.

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Veit Wolpert: Wer braucht LENA?

Veit WolpertUnabhängig von den sehr kritischen Äußerungen des Rechnungshofes des Landes zur Einrichtung der Landesenergieagentur LENA und zur Besetzung des Geschäftsführerpostens bleibt doch zuallererst die Frage: Braucht Sachsen-Anhalt LENA?

„Eine staatliche Einrichtung ist nur nötig, wenn Energieversorger und Kammern nicht in der Lage wären, die erforderliche Beratungsleistung für die Bürger anzubieten,” so Veit Wolpert, Mitglied des FDP-Landesvorstands und lange Jahre Fraktionsvorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt. „2002 wurde die damalige Energieagentur geschlossen, weil die einhellige Auffassung bestand, dass es einer gesonderten staatlich finanzierten Einrichtung nicht bedarf, da die Aufgaben von den Energieversorgern und Kammern hervorragend wahrgenommen werden und es gibt keinerlei Hinweis, dass sich dies geändert hat.”

Darin sei auch begründet, dass es auch mehr als ein Jahr nach der Gründung noch immer keine Klarheit über das genaue Profil der Agentur gebe. Dies ist eine Analogie zur Energieagentur in Rheinland-Pfalz, dort von Rot-Grün gegründet, die auch nach einer genauen Aufgabendefinition suche. Inzwischen fordert dort die CDU die Auflösung. „Die Auflösung der LENA steht in unserer Agenda ganz oben,” so Wolpert abschließend, „Sachsen-Anhalt hat keine Landesmittel zu verschenken, sondern muss sie effizient einsetzen.

Finanzminister Bullerjahn erzählt dies Tag für Tag, wenn es um Einsparungen geht. Umso irritierender ist, wenn hier jährlich mehr als eine Million ausgegeben wird, ohne dass dies notwendig ist.”

Kontakt:
Veit Wolpert
Kreisvorsitzender der FDP Kreisverband Anhalt-Bitterfeld
www.fdp-bitterfeld.de

Kathrin Tarricone: Spenderin übergibt dem FDP-Ortsverband Mansfelder Land 5.000 € zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements

Kathrin Tarricone: Spenderin übergibt dem FDP-Ortsverband Mansfelder Land 5.000 € zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements

tarricone14Freude pur herrschte beim FDP-Ortsverband Mansfelder Land als eine Spenderin im September ihn mit sage und schreibe 5.000 €uro überraschte. Eingesetzt werden soll das Geld, so die Bedingung, die an der Spende hing, für Kinder die bezüglich ihrer schulischen Leistungen Förderung brauchen. Gleichzeitig soll Leistungsbereitschaft belohnt und damit ein echtes FDP-Anliegen bedient werden.

Nach der ersten Euphorie machten wir uns Gedanken um die Umsetzung der uns damit gestellten Aufgabe. Mittlerweile haben wir eine tolle Idee entworfen und erste Kontakte geknüpft. Wir streben an, eine Lerngruppe für bedürftige Kinder des Kinderschutzbundes Mansfeld-Südharz in Hettstedt zu etablieren. Die Grundidee dazu ist, dass Gymnasiasten aus Hettstedt 4-6 jüngeren Schülern regelmäßig und zielorientiert helfen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Dafür bekommen Sie als Dankeschön eine Bildungsreise nach London von uns finanziert. Unsere Hoffnung ist, dass sich das Bemühen um Andere wieder als Wert in unserer Gesellschaft fest etabliert.
Wie es konkret weiter geht, berichten wir gerne wieder!!

Kontakt:
Kathrin Tarricone, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Mansfelder Land

Weitere Infos unter
www.fdp-mansfelder-land.de

Dr. Lydia Hüskens: Sächsischer Koalitionsvertrag zwingt Sachsen-Anhalt zu handeln

Dr. Lydia Hüskens: Sächsischer Koalitionsvertrag zwingt Sachsen-Anhalt zu handeln

hueskens14Spätestens der sächsische Koalitionsvertrag, der die Einstellung von mehr als 6000 Lehrern in den sächsischen Landesdienst in der kommenden Legislatur vorsieht, zwingt die Landesregierung von Sachsen-Anhalt nach Meinung von Dr. Lydia Hüskens, stellvertretende Landesvorsitzende der FD, die eigenen Planungen zu überdenken.

“Sachsen wird diese Lehrerzahlen nicht von den eigenen Hochschulen einstellen können, sondern wie schon Brandenburg über Werbekampagnen auch in Sachsen-Anhalt gewinnen wollen”, so Hüskens. Der Lehrermangel, der sich heute noch an einigen Schulen wie aktuell in Lützen zeigt, dürfte dann deutlich größere Kreise ziehen. Doch allen Protesten von Eltern und Schülern oder Gewerkschaftsvertretern zum Trotz schwinde die Hoffnung, dass die Landesregierung in dieser Sache zur Vernunft kommt.

Es dominiere, so Hüskens, der politische Kleinkrieg zwischen zwei SPD-Ministern (Finanzen und Bildung), zwischen den Ministern und der sie tragenden Fraktion (SPD) und zwischen den Regierungsparteien (CDU und SPD). Nach dem Rückzieher bei der Schulentwicklungsplanung und dem politischen Debakel zum ausverhandelten “Schulfrieden”-Konsenspapier, bei dem die SPD-Fraktion ihren eigenen Minister im Regen stehen ließ, werde immer deutlicher, dass Minister Dorgerloh der nötige politische Rückhalt fehlt, um durchzusetzen, was dringend nötig ist. „Selbst die vorhandenen Einstellkorridore wurden in den letzten Jahren nicht vollständig ausgeschöpft. Andere Länder stellen ein, werben auch für die Zukunft um Lehrerinnen und Lehrer, während CDU und SPD in Sachsen-Anhalt ihren Einsatz verschlafen“, so Hüskens abschließend.

Kontakt:
Dr. Lydia Hüskens, Stv. Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt
www.lydia-hueskens.de

Impressionen von der 2. Regionalkonferenz (Nienburg)

Impressionen von der 2. Regionalkonferenz (Nienburg)

Regionalkonferenz 2Gestern fand die 2. Regionalkonferenz der FDP Sachsen-Anhalt in Nienburg statt. Neben der Vorstellung der neuen Leitbild-Debatte durch Dr. Marcus Faber, stellten sich 4 der 5 Kandidaten zum Landesvorsitz (Allard von Arnim, Veit Wolpert, Dr. Lydia Hüskens und Frank Sitta) vor.

Nächste Regionalkonferenz Datum: 04.11.2014
Ort: Querfurt, Schützenhaus
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Veranstaltungstipp: Strategieforum Ost der Bundespartei
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Dr. Lydia Hüskens: Sächsischer Koalitionsvertrag zwingt Sachsen-Anhalt zu handeln

Chance vertan! – Schulfrieden auf den St. Nimmerleinstag vertagt?

hueskens14“Die Regierungsfraktionen haben die Schulen im Ländlichen Raum dem Koalitionsfrieden geopfert”, so Lydia Hüskens, stv. FDP-Landesvorsitzende. Nach einer spannenden Debatte, scheiterte der Antrag von Linkspartei und Grünen, der auf einem Konsenspapier des Kultusministers und der bildungspolitischer Sprecher aller Fraktionen beruhte und bis 2023 Planungssicherheit an den Schulstandorten im Lande gebracht hätte.

“Dazu hätte sich jedoch insbesondere der Finanzminister hinsichtlich der STARK III-Förderkulisse bewegen müssen. Durch den Verzicht auf die 2. “Eskalationsstufe” der Schulentwicklungsplanungsverordnung 2017 ist das Schulsterben nicht vorbei.” so Hüskens. Denn die Förderkriterien von STARK III werden nicht geändert und dieses Programm zeigt sich in der Praxis als Modernisierung- und Wirtschaftsförderprogramm, leider aber auch als Schulschließungsprogramm. “Mit letzterem werden die Ziele der EU-Förderung im ländlichen Raum in ihr Gegenteil verkehrt”, so Hüskens.

Dass die SPD grundsätzliche Einwände gegen Schulverbände formuliert, wo diese doch Bestandteil des eigenen Wahlprogramms von 2011 seien, “das verstehe, wer will”. Schulverbände gibt es in vielen SPD-regierten Bundesländern. “In Sachsen-Anhalt nicht einmal einem Schulversuch zuzustimmen, das zeigt, dass die SPD-Landtagsfraktion für eine sachliche Argumentation kaum noch erreichbar ist. Ideologie pur dominiert die Bildungspolitik. So verspielt man Chancen – auch Wahlchancen für 2016”, so Lydia Hüskens mit Hinweis auf das Abschneiden der Sozialdemokraten in Thüringen.

Kontakt:
Dr. Lydia Hüskens, Stv. Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt
www.lydia-hueskens.de