Kosten für die Schülerbeförderung explodieren! – Schulschließungen sind der falsche Weg! – Neue Konzepte gefragt!

Kosten für die Schülerbeförderung explodieren! – Schulschließungen sind der falsche Weg! – Neue Konzepte gefragt!

hueskens14In einigen Landkreisen explodieren die Kosten für die Schülerbeförderung. Damit konnte man rechnen, aber Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen, die diesen Namen verdienen, hat die Landesregierung nicht vorgelegt, als sie die Schulentwicklungsplanungsverordnung (SEPl-VO 2014) präsentierte. Das kommentiert Dr. Lydia Hüskens, stv. FDP-Landesvorsitzende: „Das Land zwingt durch eine unsinnige Schulentwicklungsplanungsverordnung die Kommunen, Schulen zu schließen, vermeidet damit, Lehrer zu besolden, saniert sich damit auf Kosten der Landkreise und Kommunen.

Diese leiden doppelt: Denn sie müssen kurzfristig zusätzliche Kosten für die Schülerbeförderung tragen; sie verlieren langfristig an Attraktivität für die, die hier leben und die, die schon deshalb nicht kommen, weil die Basisbildungsstruktur fehlt.“ Da helfe es auch nicht, dass das Land nach den massiven Protesten auf die 2. “Eskalationsstufe” der Schulentwicklungsplanung verzichte. Hüskens: „Jetzt sind endlich auch in Sachsen-Anhalt neue Konzepte gefragt! – In Sachsen hat man erst 2013 ein Schulschließungsmoratorium vereinbart, dann den Weg für die kleinen Schulen durch niedrigere Mindestschülerzahlen und jahrgangsübergreifende Beschulung erleichtert.

Jetzt sichern die im Koalitionsvertrag von CDU und SPD vereinbarten 6.100 Lehrereinstellungen diesen Weg. In Sachsen-Anhalt erhöht man Mindestschülerzahlen für die Einschulklassen und die Grundschulen insgesamt. Das ist der falsche Weg. Die Versetzung für die Landesregierung 2016 ist deshalb akut gefährdet.“

Kontakt:
FDP Sachsen-Anhalt
W.-Rathenau-Str. 33b
39106 Magdeburg

Dr. Marcus Faber: “CDU vergibt Chance zur Neuaufstellung”

Dr. Marcus Faber: “CDU vergibt Chance zur Neuaufstellung”

faber14“Die CDU hat eine Chance zur Neuaufstellung vertan” so Dr. Marcus Faber, der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP zur Wiederwahl des CDU Landesvorsitzenden Webel am Samstag.

“Nach all den Skandalen rund um die CDU, von Dessau, über Wolmirstedt, Mansfeld-Südharz und Stendal kann niemand mehr ernsthaft von Handlungen Einzelner sprechen. Die selbsternannte Sachsen-Anhalt Partei CDU scheint unser Land zunehmend als Beute zu betrachten. Als Landesvorsitzender sollte Thomas Webel dafür die Verantwortung übernehmen und den Mitgliedern seiner Partei, aber auch allen Bürgern ein klares Zeichen geben, dafür dass die CDU derartige Missstände nicht toleriert. Diese Chance hat er am Samstag leider vertan.” so Faber abschließend.

Kontakt:
Dr. Marcus Faber, Stv. Landesvorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt
www.fdp-sdl.de

Kosten für die Schülerbeförderung explodieren! – Schulschließungen sind der falsche Weg! – Neue Konzepte gefragt!

Der Berg kreißte…

hueskens14Von Anfang an auf verlorenem Posten stand Ministerin Kolb bei der Förderung der Gleichstellung in Sachsen-Anhalt. Demzufolge wurde das Landesprogramm für mehr Geschlechtergerechtigkeit eher pflichtschuldig erarbeitet und entsprechend inhaltsleer musste auch die halbstündige Rede von Ministerin Kolb zur Regierungserklärung „Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu mehr Gleichstellung“ heute ausfallen. Vor allem die eigenen Zielvorgaben für die Landesverwaltung (u.a. 40% Frauen in Führungsfunktionen) werden zum Teil erheblich verfehlt und konterkarieren den Anspruch der Ministerin, die Landesregierung sehe die Gleichstellung von Männern und Frauen als ein „zentrales Politikfeld“ an.

“Dass das Land es offensichtlich nicht schafft, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, lässt natürlich erhebliche Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Ziele aufkommen”, so Lydia Hüskens, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Vorsitzende. “Wenn die Landesregierung bzw. die große Koalition im Bund und im Land Sachsen-Anhalt an Ihrer Forderung nach einer Quote auch in Richtung der Wirtschaft festhalten, zwingen sie sich selber, ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden – die Zeit läuft”, so Hüskens abschließend mit Hinweis auf das absehbare Ende der Legislatur in Sachsen-Anhalt.

Kontakt:
FDP Sachsen-Anhalt
W.-Rathenau-Str. 33b
39106 Magdeburg

Dem Recht Geltung verschaffen

Dem Recht Geltung verschaffen

Einigkeit und Recht und Freiheit sind die Leitbegriffe, unter denen in den letzten Tagen die friedliche Revolution und die Deutsche Einheit gefeiert wurden – stilvoll.
Weniger stilvoll: Eine ganze Fülle von Presseberichten unter den Stichworten IBG, Dessauer Fördermittelaffäre, Turnhalle Wolmirstedt, Stendaler Wahlfälschungen oder die zahlreichen Versorgungsfälle im politischen Raum lassen in Sachsen-Anhalt die Frage aufkommen, wie weit es 25 Jahre nach der Wende in unserem Land mit der Rechtsstaatlichkeit noch her ist. “Es wäre fatal, wenn CDU und SPD den Eindruck zulassen würden, dass für Mitglieder der Regierungsparteien ein anderes Recht gilt als für andere Bürger dieses Landes. Dieser Umstand sollte seit 1989 gemeinsam mit der deutschen Teilung überwunden sein”, so Dr. Lydia Hüskens, stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt.

„Die Handhabung der diversen Sachverhalte durch die Parteispitzen von CDU und SPD gibt derzeit wenig Hoffnung darauf, dass solchem Verhalten eine Nulltoleranzpolitik entgegengesetzt wird. Ein bevorstehender Landesparteitag ist keine Entschuldigung für ein derart defensives Verhalten. Gerade die CDU sieht sich doch inzwischen einer derartigen Häufung von Fällen gegenüber, in der auch Führungskräfte der Partei belastet werden, dass kaum noch von Ausnahmefällen gesprochen werden kann. Parteichef Webel ist hier gefordert, dem Recht Geltung zu verschaffen“, so Lydia Hüskens abschließend.

Kontakt:
FDP Sachsen-Anhalt
W.-Rathenau-Str. 33b
39106 Magdeburg

Guido Kosmehl: Verfassungsgerichtsurteil bedeutet weitere Niederlage für Innenminister Stahlknecht

Guido Kosmehl: Verfassungsgerichtsurteil bedeutet weitere Niederlage für Innenminister Stahlknecht

kosmehl2011Zum Urteil des Landesverfassungsgerichts, dass verschiedene Normen des sachsen-anhaltischen Polizeirechts für verfassungswidrig erklärte hat, erklärt der Innenpolitische Sprecher der FDP Sachsen-Anhalt, Guido Kosmehl: „Innenminister Holger Stahlknecht hat eine weitere Niederlage erlitten.

Der Innenminister, aber auch die Abgeordneten von CDU und SPD sind mit ihrem Gesetz klar über das Ziel hinaus geschossen. Einmal mehr muss ein Gericht die verfassungsrechtlich garantierten Rechte der Bürgerinnen und Bürger schützen und dem Staat die Grenzen seiner Eingriffe in die Bürgerrechte aufzeigen. Der Innenminister hat die Pflicht die Rechte der Bürger zu schützen und nicht nur die Befugnisse der Polizei zu erweitern.

Mit dem heutigen Urteil sollte der CDU/SPD Koalition endlich klar sein, dass sie sich auf einem Irrweg befindet, weil Sicherheit nicht durch immer neue Befugnisse und Einschränkungen der Bürgerrechte entsteht. Aus Sicht der FDP kann Sicherheit nur gewährleistet werden, wenn die Polizei, neben verfassungsrechtlich zulässigen Befugnissen, eine angemessene Personalstärke hat, um auch durch Präsenz in der Fläche die Kriminalität wirksam bekämpfen zu können. Leider hat Innenminister Stahlknecht auch in dieser Frage bisher versagt“, so Kosmehl abschließend.

Kontakt
Guido Kosmehl, Beisitzer im Landesvorstand der FDP Sachsen-Anhalt
www.fdp-lsa.de

Veit Wolpert: Wer braucht LENA?

Veit WolpertUnabhängig von den sehr kritischen Äußerungen des Rechnungshofes des Landes zur Einrichtung der Landesenergieagentur LENA und zur Besetzung des Geschäftsführerpostens bleibt doch zuallererst die Frage: Braucht Sachsen-Anhalt LENA?

„Eine staatliche Einrichtung ist nur nötig, wenn Energieversorger und Kammern nicht in der Lage wären, die erforderliche Beratungsleistung für die Bürger anzubieten,” so Veit Wolpert, Mitglied des FDP-Landesvorstands und lange Jahre Fraktionsvorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt. „2002 wurde die damalige Energieagentur geschlossen, weil die einhellige Auffassung bestand, dass es einer gesonderten staatlich finanzierten Einrichtung nicht bedarf, da die Aufgaben von den Energieversorgern und Kammern hervorragend wahrgenommen werden und es gibt keinerlei Hinweis, dass sich dies geändert hat.”

Darin sei auch begründet, dass es auch mehr als ein Jahr nach der Gründung noch immer keine Klarheit über das genaue Profil der Agentur gebe. Dies ist eine Analogie zur Energieagentur in Rheinland-Pfalz, dort von Rot-Grün gegründet, die auch nach einer genauen Aufgabendefinition suche. Inzwischen fordert dort die CDU die Auflösung. „Die Auflösung der LENA steht in unserer Agenda ganz oben,” so Wolpert abschließend, „Sachsen-Anhalt hat keine Landesmittel zu verschenken, sondern muss sie effizient einsetzen.

Finanzminister Bullerjahn erzählt dies Tag für Tag, wenn es um Einsparungen geht. Umso irritierender ist, wenn hier jährlich mehr als eine Million ausgegeben wird, ohne dass dies notwendig ist.”

Kontakt:
Veit Wolpert
Kreisvorsitzender der FDP Kreisverband Anhalt-Bitterfeld
www.fdp-bitterfeld.de