Landesregierung muss sich erklären und ihren Beitrag zur Aufklärung von Skandalen leisten

Landesregierung muss sich erklären und ihren Beitrag zur Aufklärung von Skandalen leisten

hueskens14Die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Dr. Lydia Hüskens
kommentiert die Recherchen zum IBG-Skandal

Ministerpräsident Haseloff und Finanzminister Bullerjahn sollten ihre Strategie der Gesprächsverweigerung aufgeben. Sie sind gut beraten, die Rolle der Landesregierung im Zusammenhang mit der IBG-Affäre um Steuerstundungen für einen SPD-Parteifreund und rechtswidrige Förderung von Unternehmen aufzuklären und sich dabei auch den Fragen der Öffentlichkeit zu stellen. Auf Presseanfragen nicht zu antworten, wie es beide derzeit machen, erinnert wie so vieles am Regierungsstil von Schwarz-Rot in Sachsen-Anhalt an nichtdemokratische Staatsformen. Die Unterbringung und Beförderung von Parteifreunden im öffentlichen Dienst, die Vorwürfe gegen die CDU bei Förderungen, sei es in Dessau, Wolmirstedt oder Wellen, und die Wahlfälschungen in Stendal sind eben nicht mehr nur Einzelfälle. Man muss den Eindruck haben, dass unter der Verantwortung von CDU und SPD in Sachsen-Anhalt das Land als Beute der beiden Parteien wahrgenommen wird.
Haseloff und Bullerjahn sind gefordert, hier für Aufklärung zu sorgen und damit den Imageschaden für das Land möglichst klein zu halten.

Kontakt

Dr. Lydia Hüskens
Stv. FDP-Landesvorsitzende
www.lydia-hueskens.de

FDP Sachsen-Anhalt
Landesgeschäftsstelle
W.-Rathenau-Str. 33b
39106 Magdeburg

Tel.: 0391/561 92 88
Fax: 0391/543 13 61
sachsen-anhalt@fdp.de

Impressionen vom FDP Bundesfachausschuss Medien, Internet und digitale Agenda

Impressionen vom FDP Bundesfachausschuss Medien, Internet und digitale Agenda

Bundesfachausschuss InternetVom Freitag den 13. März 2015 bis Samstag, 14. März 2015 traf sich der Bundesfachausschuss Medien, Internet und digitale Agenda zu seiner 3. Sitzung in der FDP Bundesgeschäftsstelle im Thomas-Dehler-Haus in Berlin.

Nach der Begrüßung und Einführung durch den Vorsitzenden Hans-Joachim Otto wurden am 1. Tag 4 Tagesordnungspunkte besprochen. Das erste Thema des Tages “Weiterentwicklung des Rundfunk in der digitalen Welt” wurde eingeleitet von Dr. Tobias Schmid, RTL Bereichsleitung Medienpolitik und Präsident des VPRT mit seinen Vortrag “Rundfunkordnung ohne Rundfunk – wenn konvergente Realität auf divergente Rechtsordnung trifft”. In der sich anschließenden Diskussion wurden die viele unterschiedlichen Aspekte Themas deutlich. Es wurde klar, dass es die eine Lösung für eine moderne Rundfunkordnung nicht gibt.

Das 2. Thema “Breitbandausbau in Deutschland” wurde von Dr. Beate Rickert, Vorsitzenden des Vorstands Liquid Broadband AG mit ihren Beitrag “Breitbandausbau in Deutschland weiterhin wettbewerbsgetrieben oder künftig durch European Champions? – Paradigmenwechsel am Beispiel der aktuellen Vergabe von Mobilfunkfrequenzen” eingeleitet. Dr. Rickert machte deutlich wie der Breitband-Ausbau strukturiert ist, und das die Große Koalition mit ihrer Schwerpunktsetzung Innovation begrenzt und Markteintritt für neue Anbieter im TK-Bereich erschwert.

Das folgende Thema führte Dr. Wolf Osthaus mit seinen Beitrag “Zwischen Innovation, Qualität und Vielfalt – Für eine zukunftsfähige Regulierung von qualitätsgesicherten Diensten und Netzneutralität im Internet” ein. Dr. Osthaus präsentierte anschaulich, dass Netzneutralität und Qualitätssicherung bei Netz-Diensten ein komplexes Thema ist. Er betonte, dass die FDP sich einerseits für Liberalisierung der Märkte einsetzen muss, aber auch den Freiheitsrechten und der Netzneutralität verpflichtet sehen sollte.

Als besonderes Thema wurde der 1. Tag mit dem Thema “Frauenquote für die Medien?” beendet. Der Impulsvortrag wurde von Prof. Dr. Hubertus Gerstorf von der Uni Rostock präsentiert.

Abgeschlossen wurde der 1. Ausschuss-Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Simon, im Zentrum von Berlin.

Der 2. Tag startet mit dem Thema: “Startups als Chance für Gründer und Deutschland”. Dazu wurde das Thesenpapier von Prof. Dr. Tobias Kollmann, Universität Duisburg-Essen und Mirko Dragowski, Geschäftsführer Deutscher Start-up-Verband von den Mitgliedern intensiv diskutiert.

Mit dem Thema “Ist das Urheberrecht in Deutschland eine Bremse für digitale Dienste und WLAN?” wurde zum Schluss noch ein aktuelles Thema diskutiert. Letzte Woche hatte die Bundesregierung die “Störerhaftung” neu geregelt. Gewerbliche WLAN-Anbieter haften nun nicht mehr für ihre Nutzer. Für private WLAN-Anbieter haften die WLAN-Anbieter weiterhin für die WLAN-Nutzung. Zu diesem Thema gab es bei den Teilnehmern eine lange Diskussion. Es war offensichtlich das Rechtspolitiker und Netzpolitiker hier teilweise konträre Meinungen vertreten.

Um 13 Uhr schloss der 3. Bundesfachausschuss mit Arbeitsaufträgen an einzelne Fachgruppen.

Bundesfachausschüsse
http://www.fdp.de/content/bundesfachausschuesse

Autor: Thomas Mergen

Landesregierung muss sich erklären und ihren Beitrag zur Aufklärung von Skandalen leisten

Hüskens: Blockupy-Ausschreitungen sind inakzeptabel!

hueskens14Die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Dr. Lydia Hüskens
kommentiert die Ausschreitungen in Frankfurt/M.

Die Demonstrationsfreiheit ist ein hohes Gut. Ein Gut, das nicht nur durch die Polizei zu schützen ist, sondern durch alle Bürger. Auch durch die, die gegen etwas auf die Straße gehen und ihren Unmut etwa über politische Entscheidungen äußern wollen.

Gewaltsame Ausschreitungen wie heute bei der Blockupy-Demonstration in Frankfurt a.M. sind für eine Demokratie absolut inakzeptabel. Ein in der eigenen Wahrnehmung ehrenwertes Motiv rechtfertigt keine Sachbeschädigung und schon gar keine Angriffe auf Menschen. Gegner der Finanzpolitik der EZB sind keine besseren Menschen. Die Organisatoren sind gefordert, sich deutlich von dieser Gewalt zu distanzieren.

Die Politik ist gefordert, auch den Bereich der linksautonomen Szene anlog der Demokratieprogramme im Bereich des Rechtsextremismus in den Blick zu nehmen. Die Politik im Bund und im Land Sachsen-Anhalt darf auf dem linken Auge nicht blind sein.

Kontakt

Dr. Lydia Hüskens
Stv. FDP-Landesvorsitzende
www.lydia-hueskens.de

FDP Sachsen-Anhalt
Landesgeschäftsstelle
W.-Rathenau-Str. 33b
39106 Magdeburg

Tel.: 0391/561 92 88
Fax: 0391/543 13 61
sachsen-anhalt@fdp.de

Bürgermeisterwahl in Schönhausen – Ostelbische FDP unterstützt Arnold Bausemer

Bürgermeisterwahl in Schönhausen – Ostelbische FDP unterstützt Arnold Bausemer

Arno BausemerDie Freien Demokraten im Elbe-Havel-Land wollen frischen Wind ins Schönhauser Rathaus bringen. Deshalb haben sich die Mitglieder des ostelbischen Ortsverbandes am Rande des Kreisparteitages der FDP am vergangenen Sonnabend auf einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 19. April verständigt. “Wir brauchen mehr Kompetenz und Sachverstand an der Spitze der Gemeinde Schönhausen. Die schlechte Informationspolitik vor dem Hochwasser 2013 oder die gescheiterte Biogasanlage haben gezeigt, dass hier ein Wechsel nötig ist”, erklärte Ortsvorsitzender Arno Bausemer.

So sei es zukünftig auch wichtig, dass die Vereine und Verbände trotz knapper Kassen wieder mehr miteingebunden werden. Als Kandidaten schlug der 32jährige Hohengöhrener daraufhin seinen Vater Arnold Bausemer vor, der die FDP bereits als Abgeordneter im Schönhauser Gemeinderat und auch im Kreistag vertritt. Als langjähriger Hohengöhrener Bürgermeister besitze der 61jährige Maurer- und Elektromeister zudem die nötige Erfahrung für die anstehende Aufgabe.

“In vielen Gesprächen haben mich Freunde und Bekannte darin bestärkt, als Bürgermeister zu kandidieren. Schönhausen und seine Ortsteile sind in den letzten Jahren weiter zusammengewachsen, aber wir können gemeinsam noch mehr erreichen. Dafür stehe ich bereit”, erklärte Arnold Bausemer in seiner Bewerbungsrede. Anschließend wurde der Hohengöhrener, der seit letztem Jahr auch Mitglied im Verwaltungsrat der Kreissparkasse Stendal ist, einstimmig zum Kandidaten der FDP für die Bürgermeisterwahl in Schönhausen gewählt.

Neben Arnold Bausemer haben bisher Holger Borowski und Amtsinhaber Alfons Dobkowicz ihre Kandidatur für die Wahl am 19. April erklärt. Erreicht keiner der Kandidaten dann die absolute Mehrheit, wird eine Stichwahl zwei Wochen später die endgültige Entscheidung über die künftige Besetzung des Schönhauser Rathauses bringen.

Arno Bausemer
Vorsitzender FDP-OV Elbe-Havel-Land
Kontakt: 0177 / 8548488

FDP Halle wählt neuen Kreisvorstand

FDP Halle wählt neuen Kreisvorstand

FDP Halle VorstandDie Freien Demokraten der Stadt Halle haben am Samstag einen neuen Kreisvorstand gewählt. Neuer Kreisvorsitzender ist der 38-jährige Rechtsanwalt Peter Kehl. Zu seinen Stellvertretern wurden die Studentin Yana Mark und der Unternehmer Frank Sitta gewählt.

Neuer Kreisschatzmeister wurde Thomas Hoffmann. Ferner wählten die Mitglieder Katja Raab, Olaf Schöder, Uwe Detloff, Klaus Hänsel, Martin Hoffmann und Beate Fleischer, sowie Philipp Edlich als Vertreter der Jungen Liberalen zu den Beisitzern des neuen Vorstandes.

Zu den bevorstehenden Aufgaben gehören die strukturelle Sicherung des Kreisverbandes, aber auch eine intensivere inhaltliche Arbeit in der Kommunal- und Landespolitik, so Kehl.

Kontakt

FDP Kreisverband Halle (Saale)
vertr. d. d. Vorstand
Große Ulrichstraße 44
06108 Halle (Saale)

Telefon: (0 34 5) 2 02 36 88
E-Mail: kontakt@fdp-halle.de
Internet: www.fdp-halle.de