FDP begrüßt Entscheidung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

FDP begrüßt Entscheidung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

Der Landesvorsitzende der Freien Demokraten Sachsen-Anhalt und Bundestagsabgeordnete Frank Sitta begrüßt die Entscheidung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, das Fernbehandlungsverbot zu lockern.

“Es ist der richtige Weg um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Neben dem wichtigen persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient eröffnet Telemedizin als unterstützende Maßnahme in der medizinischen Versorgung ganz neue Möglichkeiten. Sie vereinfacht die Betreuung, ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme oder macht Spezialisten überall erreichbar. Telemedizin kann als Teil eines Maßnahmebündels eine wichtige Ergänzung zur medizinischen Unterversorgung im ländlichen Raum sein.

Über das Problem des Ärztemangels, gerade in ländlichen Regionen, darf diese Entscheidung nicht hinwegtäuschen. Die Landesregierung muss endlich auch die technischen Voraussetzungen für digitale Fernbehandlungen schaffen. Ohne schnelles Breitbandinternet im ganzen Land werden solche zukunftsweisenden Entscheidungen leider im Keim erstickt,” stellt Sitta fest.

Hintergrund: Die Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt beschloss vor wenigen Tagen eine entsprechende Änderung der Berufsordnung für Ärzte. Damit ebneten die Delegierten den Weg für eine Öffnung der bestehenden Fernbehandlungsmöglichkeiten.

Faber: Wo kein Internet ist, kann man es auch nicht nutzen

Faber: Wo kein Internet ist, kann man es auch nicht nutzen

„Wieder einmal ist Sachsen-Anhalt Schlusslicht in Sachen Digitalisierung“, äußert sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Marcus Faber.

Der D21-Digital-Index 2017/2018 zeigt das jährliche Lagebild zur Digitalen Gesellschaft deutlich. Mit 54 Prozent ist Sachsen-Anhalt auf dem letzten Platz bei der mobilen Internetnutzung, Platz eins mit 68 Prozent belegt Nordrhein-Westfalen.

Bei der Frage nach der persönlichen Nutzung des Internet, ist Sachsen-Anhalt mit 72 Prozent Schlusslicht, Berlin und Hamburg mit jeweils 86 Prozent deutliche Spitzenreiter.

„Wenn wir als Bundesland in Sachen Breitbandausbau nicht vorwärtskommen, sind solche Umfrageergebnisse vorprogrammiert. Denn wo kein Internet ist, kann man es auch nicht nutzen“, so Faber.

„Schnelles Internet sollte für eine Gesellschaft, die sich im digitalen Wandel befindet, Standard sein, egal ob ich es als Privatperson, als Start-up oder am Markt etabliertes Unternehmen nutze. Hier muss die Landesregierung endlich ihre Hausaufgaben machen“, sagt der stellv. Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt abschließend.

Faber: Wo kein Internet ist, kann man es auch nicht nutzen

Der schlechteste Start einer Bundesregierung aller Zeiten

Heute ist die von Union und SPD getragene Bundesregierung genau 100 Tage im Amt. Der Altmarker Bundestagsabgeordnete Dr. Marcus Faber zieht eine ernüchternde Bilanz: “Wir Freien Demokraten hatten ein “Weiter so” der Großen Koalition erwartet, eine ambitionslose Fortsetzung der letzten vier Jahre. Katastrophaler Weise steuert uns die Bundesregierung sehenden Auges in ein Desaster.”

Es sei der schlechteste Start einer Bundesregierung aller Zeiten. Faber betont: “Die Unionsschwestern CDU und CSU streiten sich bis die Fetzen fliegen um die Asylpolitik.” Drei Jahre hätten sie nicht gehandelt, jetzt würden sie Deutschland wegen der bayerischen Landtagswahl in eine Regierungskrise stürzen. “Der Koalitionspartner SPD steht unterdessen daneben und macht sich mit einer Aufstockung der Parteienfinanzierung im Hauruckverfahren die Taschen voll”, kritisiert Faber. “Viel wichtiger wäre eine Aufstockung des Wehretats gewesen, um unsere NATO-Verpflichtungen zu erfüllen sowie die Soldatinnen und Soldaten bestmöglich auszurüsten”, gibt der Verteidigungsexperte zu bedenken.

Von den 133 Versprechen aus dem Koalitionsvertrag seien bisher nur fünf umgesetzt. Angesichts der Herausforderungen vor denen Deutschland und Europa stehe, sei dies eine Peinlichkeit sondergleichen. “Themen wie Bildung, Digitalisierung, und Entlastung der Bürger werden von der Großen Koalition sträflich vernachlässigt”, unterstreicht der Stendaler Bundestagsabgeordnete. Deshalb habe die FDP-Fraktion dazu drei Initiativen in den Deutschen Bundestag eingebracht. Das unterscheide sie von manchem politischen Mitbewerber: “Wir wollen Deutschland und seine Zukunft gestalten”, so Faber.

SITTA: Digitale Rahmenbedingungen für Mittelstand mangelhaft

SITTA: Digitale Rahmenbedingungen für Mittelstand mangelhaft

“In Sachsen-Anhalt müssen endlich die dringend benötigten, digitalen Infrastrukturen auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Wir müssen den Breitbandausbau beschleunigen. Gerade im ländlichen Bereich ist das eine Investition in die Zukunft“, betont Frank Sitta, Landesvorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt und FDP-Präsidiumsmitglied.

Laut des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) liegt Sachsen-Anhalt bei der digitalen Nutzung zum Beispiel von Produktverkäufen oder Dienstleistungsangeboten über das Netz mit 13,9 Prozent satte zehn Prozent unter Bundesdurchschnitt (24,6 Prozent). Künftige Arbeitsplätze und Wertschöpfungen entstehen nicht mehr nur in der klassischen Produktion, sondern im Dienstleistungsbereich, der stark durch die Digitalisierung vorangetrieben wird. „Auf diesen Wandel müssen wir schleunigst reagieren“, fordert Sitta.

Wo steht Sachsen-Anhalt bei der Digitalisierung der Wirtschaft?

Wo steht Sachsen-Anhalt bei der Digitalisierung der Wirtschaft?

Was ist Wunsch und was Wirklichkeit beim Ausbau des schnellen Internets? Welchen Herausforderungen und Chancen stehen dem Mittelstand durch die Einführung von digitalen Abläufen bevor? Der Liberale Mittelstand Sachsen-Anhalt e.V. lädt Sie zu einer Diskussionsveranstaltung „Digitalisierung der Wirtschaft“ am 1. Juni 19 Uhr, recht herzlich ins Hotel Sachsen-Anhalt in Barleben ein.

Ins Thema wird Prof. Dr. Dr. Michael Schenk, Leiter des Fraunhofer Instituts für Fabrikbetrieb- und Automatisierung, mit seinem Vortrag „Die digitale Revolution und ihre praktischen Auswirkungen für Mittelständler“ einführen. Sachsen- Anhalt hinkt beim Breitbandausbau und dem digitalen Fortschritt hinterher. Der Bund gab kürzlich 113 Millionen Euro, mit dem Ziel, alle Haushalte bis 2018 mit 50 Mbit zu versorgen. Zur Definition von schnellem Internet und „Stand und Perspektiven des Ausbaus digitaler Netze in Sachsen-Anhalt“ spricht Marco Langhoff, Geschäftsführer der TELEPORT GmbH und Vorsitzender der IT- Multimediaindustrie.

Eine Anmeldung per E-Mail info@lim-lsa.de ist wünschenswert.                                                                              

Hotel Sachsen-Anhalt, An der Backhausbreite 1 in 39719 Barleben.