Kulturschultüte zum sechsten Mal verteilt

Kulturschultüte zum sechsten Mal verteilt

Auf Initiative der FDP-Ratsfraktion hatte der Magdeburger Stadtrat 2007 beschlossen, die „Aktion Kulturschultüte für Magdeburger Erstklässler“ durchzuführen

Die Magdeburger ABC-Schützen sollen durch diese Aktion angeregt werden, sich mit den kulturellen Angeboten ihrer Heimatstadt zu beschäftigen. Wichtiges Ziel ist auch, die Lesefähigkeiten möglichst frühzeitig zu entwickeln und zu unterstützen. Erstmals konnten diese „Kulturschultüten“ im Beschlussjahr überreicht werden. Die Resonanz bei Kindern, Eltern und Lehrern war überaus positiv. Den Initiatoren des Projektes ist es – auch dank der Unterstützung des Dezernates Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt – gelungen, erneut eine Vielzahl von Partnern für die Idee zu begeistern, Kinder möglichst frühzeitig an das Lesen von Büchern heranzuführen und die kulturelle Frühorientierung zu fördern.

An der Aktion beteiligen sich in diesem Jahr das Theater Magdeburg, das Konservatorium und der Magdeburger Knabenchor, der Zoo, das Puppentheater, die Jugendkunstschule, die Magdeburger Museen, der Elbauenpark und die Stadtbibliothek sowie die Grüne Zitadelle von Magdeburg, die Minigolfanlage Lerchenwuhne und der Verband der Magdeburger Stadtführer. Finanziell und mit kleinen Präsenten unterstützt wird es von der Stadtsparkasse Magdeburg, den SWM und den MVB. Darüber hinaus stellt der 1. FCM für jeden Erstklässler einen Gutschein für eine Freikarte zur Verfügung.

Die Magdeburgische Gesellschaft von 1990 hat die Fäden zusammengeführt und dafür Sorge getragen, dass die Schülerinnen und Schüler den lustigen Beutel zum Schuljahresbeginn mit nach Hause nehmen können, um gemeinsam mit den Eltern – und vielleicht auch den Lehrern – zu entscheiden, was sie besonders interessiert. Ca. 1 925 Schülerinnen und Schüler werden in diesem Schuljahr an 45 Grund- und Förderschulen der Landeshauptstadt eingeschult. Jede Kulturschultüte besteht aus 20 Teilen, so dass über 38 500 Einzelteile verpackt werden mussten.

Ein besonderes Präsent ist auch in diesem Jahr das Ausmalheft „Mein Magdeburg“, gesponsert von der Stadtsparkasse Magdeburg. Mit dem Lese- und Ausmalbuch lernen die Kinder ihre Heimatstadt besser kennen. Es lädt ein, die Sport- und Kulturstätten der Landeshauptstadt zu besuchen und als außerschulische Lernorte zu nutzen. Dazu dient auch ein ausführliches Adressverzeichnis mit weiterführenden Informationen am Ende des Heftes. Das Heft ist somit ein Kulturwegweiser, der fächerübergreifende Zugänge zum Thema „Magdeburg“ eröffnet.

Staatsministerin Pieper verabschiedet den Botschafter Polens in Deutschland

Staatsministerin Pieper verabschiedet den Botschafter Polens in Deutschland

Auf Einladung der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Frau Cornelia Pieper, wurde am 17. August 2012 zu Ehren des polnischen Botschafters in Deutschland, Dr. Marek Prawda, in Freyburg/Unstrut ein Abschiedsessen veranstaltet. Botschafter Prawda verlässt Deutschland nach sechs Jahren, um nun als neuer Botschafter Polens bei der EU nach Brüssel zu wechseln.

Die deutsch-polnischen Beziehungen waren noch nie so gut wie heute und sind inzwischen tief verankert in den Herzen der Menschen. So gibt es mit keinem anderen Land außer mit Frankreich so viele Städtepartnerschaften. Botschafter Prawda wird in Freyburg seine politischen Freunde und Wegbegleiter treffen.

Staatsministerin Pieper, die in Warschau studiert hat und langjährige Polenbeauftragte der Bundesregierung ist, war im vergangenen Jahr mit dem Polonicus-Preis für Brücken in das Nachbarland ausgezeichnet worden. Daran erinnerte Botschafter Prawda, der am Morgen des Besuches in Freyburg von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war, in seinem Dank für die Einladung. Prawda freute sich, dass dieses Abschiedsdinner nicht in Berlin, sondern in der Heimat von Cornelia Pieper stattfand. Unterhaltsam wurde es neben den Reden dann am Abend auch noch. Eva-Maria Pieckert sang u.a. das polnische Lied “Jestes? lekiem na ca?e z?o” von Krystyna Pron?ko, einer in Polen sehr populären Sängerin und das Sabrieren einer Sektflasche mit dem Champagner-Säbel wurde zelebriert.

Als Gäste waren u.a. die Ministerpräsidenten Michael Platzeck und Reiner Haseloff, der ehem. Außenminister der frei gewählten DDR-Regierung Markus Meckel, die Botschafter der Niederlande, Ungarns und Kroatiens, der ZDF-Chefredakteur Peter Frey und der BStU-Bundesbeauftragte Roland Jahn.

Wolpert mahnt den BUND das Verbandsklagerecht nicht zu missbrauchen

Wolpert mahnt den BUND das Verbandsklagerecht nicht zu missbrauchen

Die A14 ist wichtiges Infrastrukturprojekt. Gute Verkehrspolitik bildet eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Günstige Verkehrsanbindungen stärken den Wirtschaftsstandort und begünstigen Ansiedlungen von Unternehmen. Die A14 wird zu einer wichtigen Transitroute für den Güterverkehr auf der Nord-Süd-Achse werden.

FDP Landesvorsitzender Veit Wolpert: „Ankündigungen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Projekt A14-Nordverlängerung mit allen Mitteln verhindern zu wollen, lassen nichts Gutes erahnen. Anders als der Naturschutzbund (NABU) hat sich der BUND einer Mitarbeit im Vorfeld der Planung verweigert. Im Falle der A14-Nordverlängerung wird jedoch das Verbandsklagerecht missbraucht, mit der Folge eines enormen volkswirtschaftlichen Schadens. Dieses Vorgehen ist auch dahin gehend ärgerlich, weil die ernsthaften Naturschützer hier in Misskredit gezogen werden.“

„Die FDP hält diese Vorhaben für zentral und fordert, sie entschieden voranzubringen und zügig abzuschließen. Leider lässt sich jedoch in Deutschland eine Tendenz zu immer längeren Zeiträumen bis zur endgültigen Realisierung großer Verkehrsinfrastrukturvorhaben feststellen. Eine Hauptursache hierfür liegt im ausgeuferten Planungs- und Genehmigungsrecht. Die FDP fordere bereits seit längerem eine Vereinfachung, weil von den bestehenden Regelungen nur Umwelt- und Rechtsexperten profitieren und die Chancen für die Menschen wieder hinten anstehen müssen“, sagte Wolpert abschließend.

Sommerfest der FDP Sachsen-Anhalt

Sommerfest der FDP Sachsen-Anhalt

Zum Ausklang der parlamentarischen Sommerpause konnte der Landesvorsitzende FDP Sachsen-Anhalt Veit Wolpert über 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Sommerfest im Garten der Landesgeschäftsstelle begrüßen.

Bei tollem Wetter genossen unter anderem auch die Ministerin für Justiz und Gleichstellung Prof. Angela Kolb oder der ehemaligen Minister für Landesentwicklung und Verkehr Karl-Heinz Daehre den Abend mit stilvoller Musik und leckerem Gegrillten. Daneben waren aber ebenfalls zahlreiche Vertreter der Berufsverbände, der Kirchen bis hin zum ADAC der Einladung gefolgt.

Der Generalsekretär der FDP Patrick Döring reiste mit der Forderung im Gepäck an, endlich die Renten in Ost und West anzugleichen, wie es im Koalitionsvertrag 2009 vereinbart wurde, was er in seiner Rede auch sehr deutlich werden lies. Zudem sprach er sich für eine Energiewende mit Augenmaß aus.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch einmal bei allen Helfer und Sponsoren bedanken, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Faber (FDP): „Kulturpolitik muss verlässlich sein“ – auch für das Anhaltische Theater

Faber (FDP): „Kulturpolitik muss verlässlich sein“ – auch für das Anhaltische Theater

Während der Kulturkonvent tagt, streicht die Landtagsmehrheit aus SPD und CDU dem Anhaltischen Theater Dessau kurzfristig das Budget zusammen. Die Dessauer antworten mit einem Protestcamp vor dem Kultusministerium. Der kulturpolitische Sprecher der FDP, Marcus Faber, meint dazu:

„Kulturpolitik muss verlässlich sein. Die kurzfristigen Kürzungen durch die Landesregierung bedeuten das Aus für das Anhaltische Theater, dass weiß jeder der die engen Theaterbudgets in Sachsen-Anhalt kennt. Kürzungen mitten in der Spielzeit sind blanker Unsinn.“

Besonders die zeitliche Parallelität der Kürzungen zur Tagung des Kulturkonvents wirft bei der FDP fragen auf: „Der Kulturkonvent wurde als zusätzliches Gremium gerade erst von der Landesregierung installiert, bereits in seinen ersten Sitzungen wird er von der gleichen Regierung als Kaffeekränzchen vorgeführt. Der niedrige Stellenwert der Kulturpolitik in dieser Regierung ist schockierend.“, so Faber, der auch stellv. Vorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt ist, weiter.

„Statt kurzfristiger ad hoc Kürzungen brauchen wir eine Landesregierung, die den Mut hat, die subventionierte Theaterlandschaft auch über 10 Jahre hinaus zu planen und heute zu sagen, welche Theater auch bei Bevölkerungsrückgang und defizitären öffentlichen Haushalten bestand haben werden. SPD und CDU fahren hingegen auf Sicht. Das Ergebnis sind zu recht empörte Kulturschaffende, die jetzt in einem Protestcamp medienwirksam um ihre Jobs kämpfen.“, meint Faber abschließend.