Mit der CSD-Fahne ein Zeichen setzen: gegen Vorurteile, für Vielfalt und Toleranz

Mit der CSD-Fahne ein Zeichen setzen: gegen Vorurteile, für Vielfalt und Toleranz

“Wir wollen eine offene Gesellschaft, in der die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität keine Rolle spielt. Jeder Mensch soll seinen Lebensentwurf verwirklichen können, ohne Hass und Intoleranz ausgesetzt zu sein. Mit dem Hissen der Regenbogenfahne wollen wir als FDP ein sichtbares Zeichen gegen jede Art von Diskriminierung setzen”, so der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt Frank Sitta.

Anlässlich der heutigen Eröffnung der CSD Wochen in Magdeburg, sowie den bald startenden CSD Wochen in Halle (Saale) wurde vor der Landesgeschäftsstelle der FDP Sachsen-Anhalt die Regenbogenfahne gehisst. Vertreter des FDP Landesvorstandes, des FDP Kreisvorstandes Magdeburg sowie der JuLIs Magdeburg-Börde waren anwesend.

Anschließend ging es zum Magdeburger Rathaus um dort gemeinsam mit fast allen Fraktionen aus Landtag, sowie Stadtrat die Regenbogenfahne zu hissen und damit symbolisch die CSD Wochen in Magdeburg zu eröffnen.

 

 

Hüskens: Zahlen zeigen einmal mehr, wie groß die Versäumnisse der Regierung Haseloff/Bullerjahn waren

Hüskens: Zahlen zeigen einmal mehr, wie groß die Versäumnisse der Regierung Haseloff/Bullerjahn waren

„Die heute veröffentlichten Zahlen des Bildungsministeriums zur Einstellung von neuen Lehrern sind sicherlich nicht so, wie das Ministerium erhofft hat, trotz der Anstrengungen, die unternommen wurden. Umso wichtiger ist, dass auch in den kommenden vier Monaten alles getan wird, um fachlich geeignetes Personal zu gewinnen,“ stellt Dr. Lydia Hüskens, stv. FDP-Landesvorsitzende zu den neuesten Zahlen fest. „Dazu gehört auch, dass die Überstunden, die Lehrer anhäufen, ordentlich vergütet werden. Hier ist umgehend eine attraktive und möglichst unbürokratische Verfahrensweise erforderlich.“, so Hüskens weiter.

Faber: Die Wehrpflicht ist ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert

Faber: Die Wehrpflicht ist ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert

In den vergangenen Tagen hatte sich die CDU-Generalsekretärin dafür ausgesprochen, die Wehrpflicht wieder aufleben zu lassen.

„Die Bundeswehr hat schon ohne die Betreuung von Jugendlichen genug zu tun. Statt die Öffentlichkeit mit dieser Scheindebatte zu beschäftigen, sollte die Regierung auf die Experten hören und unsere Profi-Truppe ordentlich ausstatten.“ so der stellv. Vorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt.

„Wenn Annegret Kramp-Karrenbauer denkt, die Wehrpflicht würde der Bundeswehr helfen, scheint ihr IQ der Anzahl unserer einsatzbereiten Kampfjets zu entsprechen. Was die Wehrpflicht angeht, lebt AKK leider noch im letzten Jahrhundert“, sagt Dr. Marcus Faber, Bundestagsabgeordneter der FDP.

Zudem seien auch die entsprechenden Kapazitäten nicht mehr vorhanden. Allein die Anzahl der Standorte sei in den vergangenen Jahren massiv runtergefahren worden, stellt Faber fest. „Der Dienst bei der Bundeswehr muss insgesamt attraktiv gestaltet sein, dann brauchen wir auch keine Zwangsrekrutierungen.“, so Faber abschließend.

Kenia-Koalition produziert trotz Rekordsteuereinnahmen neue Schulden

Kenia-Koalition produziert trotz Rekordsteuereinnahmen neue Schulden

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verringerten sich die öffentlichen Schulden von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen in Deutschland von 2016 bis 2017 um 2,1 Prozent. In Sachsen-Anhalt wuchs der Schuldenstand hingegen um 2,2 Prozent. Der Landesvorsitzende der Freien Demokraten Sachsen-Anhalt, Frank Sitta kritisiert die schwarz-rot-grüne Haushaltspolitik:

 „Alle staatlichen Ebenen in Deutschland haben die hervorragende Entwicklung bei den Steuereinnahmen genutzt, um zumindest keine neuen Schulden zu  machen. Sachsen-Anhalt ist hingegen eines von nur drei Ländern, bei denen die Schuldenlast gestiegen ist. Es wird einmal mehr deutlich, dass die  Kenia-Koalition ihre Risse nur mit Steuergeld notdürftig kitten kann, das das Land eigentlich gar nicht hat. Mit vorausschauender Haushalts- und Finanzpolitik hat das leider überhaupt nichts zu tun. Richtig teuer wird das nämlich dann, wenn die Steuereinnahmen nicht mehr so sprudeln.“

Hüskens: Bedauerlich, dass EuGH nicht Empfehlungen u.a. der Leopoldina folgt

Hüskens: Bedauerlich, dass EuGH nicht Empfehlungen u.a. der Leopoldina folgt

Das EuGH hat entschieden, dass durch Mutagenese gewonnene Organismen genetisch veränderte Organismen (GVO) sind und grundsätzlich den in der GVO-Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen unterliegen. Die innovative Technologie CRISPR wird damit als Gentechnik eingeordnet.

Nun spricht grundsätzlich nichts dagegen Risiken zu kontrollieren. Wissenschaftseinrichtungen, wie etwa die Leopoldina empfehlen aber schon seit längerem, dabei das Ergebnis und nicht das Verfahren in den Focus zu nehmen. Dem ist der EuGH nicht gefolgt.

Dadurch wird nicht nur die Bewältigung landwirtschaftlicher Herausforderungen etwa durch den Klimawandel deutlich schwieriger. Zugleich sorgt das zukünftig bürokratische und teure Verfahren dafür, dass nur noch wenige Unternehmen und Einrichtungen es sich leisten können, dazu zu forschen. Die beste Chance, um einer Monopolisierung des Saatguts entgegenzuwirken, ist vertan.

Faber: Die Wehrpflicht ist ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert

Faber: EU-Bürger in der Bundeswehr machen noch keine Söldnerarmee

„Das gemeinsame Wertegerüst der Europäischen Union, das Bekenntnis zum Grundgesetz und die Befähigung zur deutschen Sprache sollten Anhaltspunkt sein, um in den Deutschen Streitkräften zu dienen. Wenn Dänen oder Iren diese Voraussetzungen erfüllen, sollen sie genauso in unserer Armee dienen dürfen, wie sie heute bereits Beamte sein dürfen.“, meint der Bundestagsabgeordnete Dr. Marcus Faber (FDP).

Der liberale Verteidigungsexperte weiter: „Deutschland und 27 weitere Staaten haben sich den  Werten und Normen der Europäischen Union verschrieben, es wird Zeit, dass wir dies leben. Die Bundesregierung muss den Turbo anwerfen und die Rechtsgrundlagen für den Dienst an der Waffe für EU-Bürger schaffen“, so Faber. „Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt hin zur europäischen Armee.“

Die Bundeswehr hat seit Jahren Probleme bei der Gewinnung qualifizierten Nachwuchses, beispielsweise im IT-Bereich. Von der Anwendung der europäischen Freizügigkeit auch auf die Streitkräfte erhoffen sich die Freien Demokraten die Personalnot zu lindern und die Perspektive Bundeswehr auf die europäische Integration zu erweitern.